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Nilgänse erobern Deutschland

Sie hinterlassen ihren Kot in Parks, verschmutzen Badeseen und bevölkern zu Hunderten Äcker: Die aus Afrika stammenden Nilgänse breiten sich ungehindert in Deutschland aus.

Die einen mögen sie wegen ihres exotischen Aussehens. Andere verfluchen sie, weil sie laut und aggressiv sind: Nilgänse. Die Vögel stammen ursprünglich aus Afrika und breiten sich in Europa immer weiter aus. Ihr Vorteil: Sie sind robust und anpassungsfähig. Man erkennt sie an dem dunklen Augenfleck.

Aber auch in der Stadt sorgen die Nilgänse für Ärger: Parkbesucher stören sich an den Hinterlassenschaften der Gänsescharen und Tierschützer sehen heimische Wasservögel bedroht. Einige Bundesländer erlauben inzwischen die Jagd auf Nilgänse. Ob das die Ausbreitung der Zuzügler stoppen kann, ist aber fraglich. Denn auch, wenn Nilgänse in einigen Bundesländern bejagt werden dürfen, gibt es Schonzeiten.

Städte und Gemeinden suchen daher nach Wegen, die Population von invasiven Arten einzudämmen.

Zum Beispiel so:

• Eier aus den Nestern klauen,
• Seeadler aussetzen, um Wildgänse zu verjagen,
• den Gänsen Anti-Baby-Pillen für Tiere verabreichen oder
• Jagen, fangen und anschließend vergasen, so geschehen in den Niederlanden
• Ein Jagdhund soll helfen, die Nilgänse zu vertreiben. Die allerdings flüchteten vor dem Hund einfach ins Wasser.

Auch die Grünflächen am See solle man besser nicht mähen: "Ungedüngte oder langrasige Nahrungsflächen weisen weniger Küken pro Paar auf als Golfrasen." Es könne zudem helfen, Zäune aufzustellen.

Zaun oder Flinte: Wie man Nilgänsen am besten beikommt

Seit Mitte 2017 gibt es eine EU-Verordnung, die besagt: Die Nilgans muss weg aus Europa.
Grundlage für diesen Plan ist EU-Verordnung 1143. Sie besagt, dass die EU-Staaten eingewanderte Tiere, die das heimische Ökosystem schädigen, so schnell wie möglich „beseitigen“ sollen. Seit vergangenem Sommer steht auch die Nilgans auf der Abschussliste.

Zaun oder Flinte? Tatsächlich kann man mit EU-Verordnung 1143 beides begründen: „Maßnahmen zur sofortigen Beseitigung“ sogenannter „invasiver Arten“, seien „unabdingbar“, steht in Artikel 19. Dort steht aber auch: Ist das nicht mehr möglich oder zu teuer, weil schon zu viele Tiere da sind, reichen „Eindämmungs- und Bekämpfungsmaßnahmen“.

Ein Zaun, der Nilgänsen die Sicht auf ihr Fluchtgewässer versperrt, so dass sie sich unwohl fühlen und sich einen schöneren Platz suchen, ist nur eine dieser Maßnahmen. Das Gras so hoch wachsen zu lassen, dass ein Fuchs unbemerkt bliebe, eine andere. Denn auch dann fühlen sich Nilgänse unwohl.

Jäger Sven Lübbers betrachtet das Nilgans-Problem hingegen nüchtern: Die Gänse sind da und sie werden bleiben. In der Bejagung sieht er das einzig geeignete Mittel, die Vermehrung zu bremsen.

Schützenhilfe hinsichtlich des bundesweiten Abschusses der Nilgans erhalten Jäger nun von einer Organisation, der viele Tierfreunde das wohl nicht zugetraut hätten: Dem NABU – Naturschutzbund Deutschland.
Deren Vogelschutzexperte, Lars Lachmann, äußerte sich kürzlich zur Jagd auf die Nilgans so: „Aus Sicht des Naturschutzes wäre auch eine Freigabe der Nilgans zur Jagd in allen Bundesländern denkbar. „Die Art ist als invasiv eingestuft - vor allem, weil sie in der Umgebung ihres Nestes andere Wasservögel vertreibt“, erklärte er.

Was tut der GCMV?

Das „Nilgans-Problem“ haben natürlich auch wir in unserem Golfclub. Der Unmut darüber ist bei uns allen sehr groß – die Nerven liegen teilweise blank. Vorstand und Mitglieder sind alarmiert. Wir haben aber schon frühzeitig den für unseren Platz zuständigen Jäger beauftragt, außerhalb der Schonzeit legale Abschüsse zu tätigen. Er erlegte auch einige Nilgänse, was zu einer kurzfristigen „Lageverbesserung“ geführt hat. Leider aber nicht von Dauer! Weitere verwaltungsrechtliche Schritte prüft derzeit der Jäger. Wir werden auf dem Laufenden gehalten. Alternative Methoden (siehe oben) werden seitens des Vorstands geprüft und dann umgesetzt, wenn eine Abhilfe der Nilgansplage dadurch gewährleistet wird.

Der Vorstand

 

Quellennachweis: Frankfurter Neue Presse; Spiegel online; WDR online; Wildtierschutz Deutschland e.V.

 
Letzte Änderung: 11.02.2019

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