Es war allen Beteiligten sehr wohl bewusst, dass es eine schwere und herausfordernde Saison werden wird. Mit sehr vielen neuen Spielern, die alle noch keine 1. Bundesligaerfahrung hatten, und einem jungen sehr engagierten Trainer Michael Wolf sind wir in die Saison 2025 gestartet.
Die ersten 4 Spieltage habe uns leider verdeutlicht, dass wir in 2025 keine Chance hatten, die Klasse halten zu können.
Sicher gab es immer mal wieder Lichtblicke, die uns Mut zur Hoffnung gegeben haben, letztendlich war der Abstieg nach dem 4. Spieltag besiegelt.
Trotzdem sind unsere Jungs wieder mit Euphorie, Leidenschaft und Wille in die Vorbereitung auf unserem Heimspieltag gestartet.
Wir können sehr stolz auf unsere 1. Herrenmannschaft sein. Trotz der vielen Niederlagen hat sich die Mannschaft nie aufgegeben und der Teamspirit war gut. Das schaffen nicht viele Mannschaften in dieser Situation.
Das Ziel für unser Heimspiel war, uns mit einer guten Leistung aus der 1. Bundesliga zu verabschieden. Nach dem Aufstieg in 2007, waren wir bis 2025 immer in der 1. Bundesliga vertreten. Seit 2009 sind wir immer unter den besten vier Mannschaften Deutschlands gewesen und waren die einzige Mannschaft, die immer im Finale Four war. Diese sensationelle Ära hat in diesem Jahr leider ihr Ende gefunden.
Mit folgenden 11 Spielern waren wir am Wochenende am Start: Yannik Rosenberger, Paul Vogel, Leo und Hugo Griesheimer, Nikola Durdov, Jannis Wolff, Alex Focken, Janne Müller, Lukas Lange, Dominik Tilgner, Bennet Brand und Trainer Michael Wolf.
Am Samstagvormittag starteten die ersten acht Einzel. Jannis (18) und Nikola (16), unser beiden jüngsten, spielten sehr stark und kamen jeweils mit einer 69 (3 unter Par) ins Clubhaus.
Nach den ersten Einzeln zeigt sich, dass die Arbeit der letzten Wochen sich gelohnt hat. Wir lagen deutlich vor Augsburg auf dem 4. Platz.
Den starken Einzeln folgten die Vierer, die nicht ganz so stark waren. Yannik Rosenberger und Paul Vogel kamen mit 73 Schlägen ins Clubhaus und waren damit der beste Vierer, gut genug, um einen komfortablen Abstand zu Augsburg zu halten.
Um so erfreulicher waren die Einzel am Sonntag. Fünf Spieler beendeten ihre Runde unter Par. Lukas Lange spielte eine 68 (4 unter Par), die beste Runde unseres Teams.
Final belegten wir den 4. Platz und hatten einen guten Vorsprung auf Augsburg.
Extrem spannende war das Duell zwischen St. Leon-Rot und dem Münchener GC. Die Münchner setzten sich knapp gegen St. Leon-Rot durch und belegen den 1. Platz der Südgruppe vor St. Leon-Rot. Der Frankfurter GC wurde 3.
Wir wünschen St. Leon-Rot und dem Münchener GC, der sich in diesem Jahr zum ersten Mal für das Final Four qualifiziert hat, viel Erfolg.
Wir werden in der Saison 2026 in der 2. Bundesliga Mitte sein und werden versuchen, mit um den Aufstieg zu spielen.
Uli Vogel










